Vorher undenkbar
Was die Praxis lehrt: Unterricht zwischen Digitalisierung und Pädagogik
Kurze Folgen · Ein Kernthema · So lang wie eine Pause
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In „Vorher undenkbar“ nimmt Michael Koopmans, Gymnasiallehrer für Mathematik und Informatik in Bayern, den klassischen Unterricht unter die Lupe – und erklärt, warum vieles, was in der Ausbildung fehlt, erst durch Praxis sichtbar wird.
Statt Werkzeuge anzupreisen, zeigt er didaktische Ideen – manchmal digital, manchmal analog, immer mit demselben Ziel: Was wird pädagogisch möglich, was vorher undenkbar war?
Kurze Folgen, ein Kernthema, frische Perspektiven – für Lehrkräfte, Eltern und alle, die wissen wollen, was sich im Klassenzimmer wirklich verändert. Neue Folgen jeden Dienstag.
Über Michael
Michael Koopmans ist Gymnasiallehrer für Mathematik und Informatik in Bayern – seit über zehn Jahren, mit allen Höhen und Tiefen des Schulalltags.
Sein Anliegen: nicht der Frage nachgehen, welches Tool man nutzt, sondern ob Schulen in einer digitalen Welt anders gedacht werden müssen. Keine Belehrung, keine Pflicht – sondern Inspiration für den eigenen Unterrichtsstil.
Folgen
Folge 1 · Intro und Motivation
Der Sonntagabend als Stundenvorbereitung, der Frust über reine Toolschulungen – und das CRS-Beispiel als Vorgeschmack: Was geschieht, wenn nicht mehr nur drei Stimmen den Unterricht tragen?
Folge 2 · Was macht guten Unterricht aus?
Meyer und Hattie – jeder kennt sie aus der Ausbildung, danach verstummen sie im Lehrerzimmer. Die Überraschung: Ganz oben steht keine Methode, sondern zu wissen, wo jedes Kind gerade steht.
Folge 3 · Die erste Stunde
Vier Grundpfeiler für den Start mit einer neuen Klasse: „Ich sehe dich“, klare Regeln ohne Drohkulisse, Ehrlichkeit als Vertrag – und Schülerstimme ab Minute eins.
Folge 4 · Die Frage-Antwort-Phase
Wer sich meldet, antwortet – der Rest wartet. Warum kognitive Passivität in die klassische Fragerunde eingebaut ist – und was passiert, wenn alle gleichzeitig und anonym antworten.